Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich neulich gefreut habe, als ich den Rechner im Webdesign-Studio aufklappte und mich wie jeden Tag vor Arbeitsbeginn ein wenig durch die Magazine für Grafikdesign und Webdesign klickte, die ich regelmäßig durchstöbere, um am Puls der Branche zu bleiben.
Meine Überraschung war riesig, als ich im Magazin Neo2 einen Artikel über ein neues Produkt entdeckte, das auf den Markt gekommen ist: einen universellen Simultanübersetzer.
Meine Güte!!! Ja, meine Damen und Herren, ihr lest richtig: Für den bescheidenen Preis von 300 Euro pro Gerät können wir uns einen Übersetzer ins Ohr stecken. Der Preis ist gar nicht so hoch, wenn man bedenkt, dass es sich um einen universellen Übersetzer handelt. Spontan fällt mir jedenfalls kein Geld der Welt ein, mit dem man all die Kurse bezahlen könnte, die nötig wären, um Spanisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zu lernen. Und das nur, wenn wir über Geld sprechen. Es ist sehr gut möglich, wenn nicht sogar sicher, dass mein Kopf persönlich nicht dafür gemacht ist, so viel Sprachwissen aufzunehmen.
Es stimmt schon: Alle, die wir jede Menge Zeit, Geld, Geduld und anfangs auch sehr, sehr viel Scham investiert haben, sehen nun vielleicht, dass wir zu den letzten Menschen in dieser Gegend gehören, die noch mit echter Anstrengung ein Ziel wie das Erlernen einer einzigen Sprache erreicht haben!!!
Das Unternehmen, das dieses Produkt auf den Markt bringt, ist Waverly Labs, und das technologische Wunder heißt Pilot.
Pilot ist ein System aus zwei Ohrhörern: einer für mich!! und einer für dich!!! Beide werden über eine App gesteuert, die über die nötige Übersetzungstechnologie verfügt, damit wir uns verstehen können, falls wir unterschiedliche Sprachen sprechen.
Laut seinen Entwicklern benötigt die App keine Internetverbindung, da alles, was für die Übersetzung notwendig ist, direkt auf unserem Smartphone vorhanden sein wird.
Gepriesen seien die Smartphones: Je intelligenter sie werden, desto einfältiger werden wir wohl — oder das befürchte ich zumindest.
Aber mal ehrlich: Maschinen sind dazu da, uns das Leben leichter zu machen und uns mehr Zeit für andere Dinge zu geben, die wir für wichtiger halten.
Dieses kleine Gerät soll voraussichtlich im September 2016 auf den Markt kommen. Dann bleibt abzuwarten, was die Nutzerinnen und Nutzer sagen — schließlich sind sie die wahren Tester eines Produkts.
Mir persönlich gefällt die Vorstellung sehr, mir keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, welche Verständigungsprobleme ich mit jemandem haben könnte, wenn ich eigentlich nur die Idee vermitteln möchte, die im Webdesign-Studio entstanden ist. Zumal wir tatsächlich immer häufiger Kundinnen und Kunden aus anderen Ländern sehen, die auf das Talent der Webdesign-Studios in Barcelona und auf den menschlichen Faktor bei der Umsetzung eines Projekts setzen.
Ich lasse euch hier den Promo-Link von Waverly Labs, damit ihr euch endgültig entscheiden könnt, falls ihr zu denen gehört, die Probleme mit Sprachen haben.
Was meint ihr? Genial, oder?
Die Wahrheit ist: Das ist eine dieser Ideen, die einfach nötig war und längst auf dem Markt hätte sein sollen.
Wer weiß, vielleicht habe ich beim nächsten Treffen mit einem Kunden aus einem anderen Land einen Pilot in der Tasche. Vielleicht bist du es ja, auf der Suche nach einem guten Webprogrammierer, nach einem Team von Webentwicklern, das eine moderne Website umsetzt, passend zur heutigen Zeit, mit einem guten Webdesign, das die Essenz deiner Idee einfängt — wer weiß.
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