Das neue Pepsi-Logodesign greift die klassische „Wordmark“ der Marke wieder auf und ergänzt Schwarz, um eine stärkere Verbindung zur zuckerfreien Variante Pepsi Zero Sugar herzustellen. Hinzu kommt ein digitales Muster, das sich im Rhythmus der Musik bewegt und sich flexibel an unterschiedliche Werbekontexte anpassen soll. Der neue Markenauftritt soll Pepsi von der Assoziation mit Zucker lösen und an aktuelle visuelle Trends anknüpfen – und macht die Marke damit vielseitiger und attraktiver für ein junges Publikum.
Pepsi hat sein erstes großes Redesign seit 15 Jahren vorgestellt, das in Nordamerika im Herbst und weltweit 2024 eingeführt wird. Die auffälligste Veränderung ist die Rückkehr des „Pepsi“-Schriftzugs in den patriotisch anmutenden „Globe“ der Marke – genau dorthin, wo er in den 80er- und 90er-Jahren zu sehen war. Das neue Design ist jedoch weit mehr als ein nostalgischer Zug. Es wurde entwickelt, um Pepsi stärker von der Assoziation mit Zucker zu lösen. Schwarz, dieselbe Farbe, die auch bei Pepsi Zero Sugar verwendet wird, wurde in die rot-weiß-blaue Farbpalette integriert, um die Marke stärker zu bündeln. Schwarz beginnt beim Logo, konturiert anschließend den Globe und reicht sogar bis zu dem, was das Pepsi-Designteam als „Pulse“ bezeichnet: ein digitales Muster, das sich im Rhythmus jedes Hintergrunds animiert.
Die Sorge rund um Zucker ist ein Thema, an dem Pepsi bereits seit einiger Zeit arbeitet. Zwar steigen die Umsätze von PepsiCo, doch ein großer Teil dieses Wachstums ist eher auf höhere Preise bei Softdrinks zurückzuführen als auf eine größere Reichweite. Gleichzeitig hat Pepsi eine Art Kampf gegen Zucker begonnen, da Verbraucher ihren Konsum reduzieren möchten – und 30 % der Generation Z geben an, Zucker vollständig zu meiden. In den vergangenen Jahren bedeutete Pepsis Abkehr vom Zucker Investitionen und Desinvestitionen in Milliardenhöhe: 2021 verkaufte das Unternehmen seine Saftmarken Tropicana und Naked und konzentrierte mehr Ressourcen auf seine Konzentrate-Plattform SodaStream, die es 2018 übernommen hatte.

Im Designprozess prüfte Mauro Porcini, SVP und Chief Design Officer von Pepsi, ein halbes Dutzend Logokonzepte für die neue Marke. Bis auf eines verwendeten alle einen blauen Schriftzug. Die schwarze Version stach jedoch heraus – und obwohl das Design selbst zunächst niemanden wirklich begeisterte, erkannte das Team, dass der Kontrast gut ankam, und verfeinerte das schwarze Logo für den Launch.
Tatsächlich steigerte die Ergänzung von Schwarz die visuelle Präsenz von Pepsi deutlich und sorgt dafür, dass sich die Marke in sozialen Netzwerken und anderen digitalen Umfeldern, die von Farben überflutet sind, besser behauptet. Auch das Pepsi-Blau wurde im Zuge dessen intensiver. Es heißt nun „Electric Blue“ und liegt näher an Mitternachtsblau als an den früheren Pepsi-Blautönen – mit einem leichten Einschlag ins Violette.
Insgesamt wirken das neue Pepsi-Logo und das neue Markensystem logisch, flexibel und zeitgemäß. Es ist darauf ausgelegt, auf Instagram ebenso gut zu funktionieren wie auf einer Dose, in einer NFL-Übertragung oder auf Sweatshirts und anderen Markenprodukten. Kurz gesagt: Das neue Pepsi-Design spiegelt den Geist der heutigen Kultur und ihren stetigen Wandel wider.
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