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25/01/2017

8 Dinge, die du wissen solltest, bevor du eine Website erstellst #3

Wir setzen unsere Serie „8 Dinge, die du wissen solltest, bevor du eine Website gestaltest“ fort. Im dritten Teil geht es um die Frage, ob es sinnvoll ist, ein Content-Management-System (CMS) in die eigene Website zu integrieren oder ob ein statisches Webdesign mit festem Inhalt die bessere Wahl ist.

Wir geben einen Überblick über verschiedene Content-Management-Systeme und zeigen, wie sie die Arbeit bei der Webentwicklung erleichtern können.

  1. Soll ich es selbst machen oder einen Profi beauftragen?
  2. Ist es wirklich das, was du suchst und brauchst?
  3. Soll die Website selbst verwaltbar sein oder reicht eine statische Lösung?
  4. Werden Design und Entwicklung individuell umgesetzt oder kommt ein Template zum Einsatz?
  5. Hat die Agentur bereits ähnliche Projekte realisiert?
  6. Spricht dich das Portfolio an und bist du bereit, dich beraten zu lassen?
  7. Bist du realistisch, was Preise und Entwicklungszeit angeht?
  8. Fazit

Soll die Website selbst verwaltbar sein oder reicht eine statische Lösung?

Wir starten mit einer kurzen Erklärung, was ein Content-Management-System ist, stellen die wichtigsten und meistgenutzten Systeme vor und beleuchten, wann ein flexibles Webdesign mit selbst verwaltbarem Inhalt sinnvoll ist – und wann eine statische Website die bessere Wahl darstellt.

Content-Management-Systeme

Bevor wir ins Detail gehen, hier ein kurzer Überblick: Ein Content-Management-System (CMS) ist ein Verwaltungspanel, das für Besucher nicht sichtbar ist. Zugriff darauf hat nur der Website-Betreiber. Darüber lassen sich zum Beispiel Blogbeiträge, Produkte oder Projekte einstellen, die dann im Webdesign der öffentlichen Seite erscheinen. Die Struktur des Webdesigns bleibt dabei immer erhalten.

Bei der Wahl des passenden CMS gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: ein individuell entwickeltes System, das exakt auf die eigene Website zugeschnitten ist, oder die Nutzung eines bestehenden Systems.

Die Nutzung eines bestehenden CMS bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Website auf einem Standard-Template basiert. Leider wird oft – auch von „Profis“ – angenommen, dass ein CMS immer mit einem vorgefertigten Design einhergeht, statt ein individuelles Frontend zu entwickeln (also die sichtbare Benutzeroberfläche) – dabei ist auch hier Maßarbeit möglich.

Ob ein maßgeschneidertes CMS oder ein etabliertes System die bessere Wahl ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Vorteile einer individuellen Lösung: Ist das System professionell umgesetzt, kann es optimal auf die Anforderungen zugeschnitten werden und bietet meist höhere Performance. Nachteile: Jede Funktion muss eigens programmiert werden, was deutlich höhere Kosten verursacht.

Mit einem bestehenden CMS lassen sich Kosten sparen, da das Backend (der Verwaltungsbereich) bereits entwickelt ist und sich leicht um zusätzliche Funktionen erweitern lässt. Außerdem ist man nicht an eine bestimmte Agentur oder Person gebunden. Wurde die Website beispielsweise mit WordPress umgesetzt, kann bei einem Agenturwechsel problemlos ein anderer Dienstleister übernehmen, der sich mit dem jeweiligen System auskennt.

Die wichtigsten Content-Management-Systeme

Zu den meistgenutzten CMS zählen:

  • WordPress: Ursprünglich als Blogging-Plattform gestartet, heute das weltweit führende Content-Management-System.
  • Drupal: Ebenfalls sehr beliebt und weit verbreitet, allerdings komplexer und weniger benutzerfreundlich als WordPress.
  • Joomla: Auch sehr populär, aber ähnlich wie Drupal etwas anspruchsvoller in der Bedienung als WordPress.

Wann ist eine selbst verwaltbare Website sinnvoll?

Ein CMS ermöglicht es, Produkte, Dienstleistungen oder das Projektportfolio einfach zu aktualisieren – ohne im Quellcode arbeiten zu müssen. So bleibt die Website immer aktuell.

diseñar pagina web autogestionable

Ein Webdesign, das sich flexibel mit neuen Inhalten füllen lässt, bringt viele Vorteile: Kunden können sich jederzeit über Neuigkeiten informieren, aktuelle Beiträge lesen oder das Portfolio einsehen – vorausgesetzt, es gibt einen Blog oder Newsbereich. Vor allem für das Suchmaschinenranking ist eine dynamische Website ein großer Vorteil, denn regelmäßige, frische Inhalte sind ein zentraler Faktor für gutes SEO. Wer wöchentlich neue Inhalte veröffentlicht und dabei eine durchdachte Content- und Keyword-Strategie verfolgt, verbessert seine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen nachhaltig.

In der Regel kann man entscheiden, ob die gesamte Website oder nur ausgewählte Bereiche selbst verwaltbar sein sollen. So lassen sich die Entwicklungskosten gezielt steuern.

Wann ist eine statische Website sinnvoll?

Eine statische Website empfiehlt sich vor allem, wenn man mit überschaubarem Budget online präsent sein möchte, keine regelmäßigen Aktualisierungen plant oder sich nicht dauerhaft um die Pflege kümmern kann oder will.

Sie eignet sich ideal, um das eigene Unternehmen und die angebotenen Leistungen kompakt zu präsentieren – etwa für Bestandskunden. Auch Anfahrtskarten, Kontaktinformationen oder Öffnungszeiten lassen sich problemlos integrieren.

Schon allein durch die Präsenz im Netz vermittelt man ein deutlich professionelleres Imagevorausgesetzt, das Webdesign ist ansprechend umgesetzt.

Fazit

Wer gerade startet, keine großen Investitionen tätigen möchte und dessen Projekt es zulässt, ist mit einer statischen Website gut beraten. Ein späterer Ausbau um ein CMS ist meist möglich. Mit einem attraktiven Webdesign lässt sich so schon zu Beginn ein überzeugender Markenauftritt schaffen.

Wer hingegen Bereiche wie Blog, Produkte, Projekte oder Dienstleistungen regelmäßig aktualisieren möchte oder muss, sollte auf eine selbst verwaltbare Website setzen. Und wer im Bereich Suchmaschinenoptimierung vorne mitspielen will, kommt in den meisten Fällen um eine dynamische, regelmäßig gepflegte Website nicht herum.

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