Diesmal besuchen wir das Studio Herraizsoto&co in Barcelona – ein kreatives Nest, das in Sachen Design und Kreativität ganz vorne mitspielt.
Wir übergeben an Daniel Martos, einen Kreativen, der viel zu erzählen hat, und an ein Projekt, das wir wegen seiner Frische hervorheben wollten.
Code: Es ist uns eine Freude, dich kennenzulernen, Daniel. Kannst du dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorstellen und erzählen, wo der kreative Daniel seinen Ursprung hat und wie du bis hierher gekommen bist?
Daniel: Die Freude ist ganz meinerseits! Ich bin Jahrgang ’96, also noch ein Rookie des Lebens.
Ich habe in meiner Stadt Vic das technische Abitur gemacht und dabei festgestellt, dass meine Leidenschaft woanders liegt. Schon als Kind habe ich gern gezeichnet, geschrieben und Filme geschaut. Also entschied ich mich für ein Studium im Bereich Audiovisuelles und Multimedia.
Am Anfang wusste ich nicht genau, wohin die Reise gehen sollte. Aber Einblicke in Film, audiovisuelle Produktionen, Design, Werbung usw. haben mir den Einstieg in die Welt des Grafikdesigns, der Illustration, der Animation und der Programmierung ermöglicht – genau die Bereiche, die mir am meisten Spaß machen.


Daniel: Na ja, für mich hat der Weg eigentlich gerade erst begonnen.
Ich hatte – und habe noch immer, denn ich bin im letzten Studienjahr – Kommilitonen und Dozenten, die mir Türen geöffnet und meine Neugier geweckt haben, sodass ich endgültig in diese Welt eingetaucht bin.
Außerdem lerne ich seit meiner Ankunft bei herraizsoto&co unglaublich viel darüber, wie die Agenturwelt funktioniert. Und die Familie hier macht alles ein bisschen leichter.

Daniel: &coolgifs entstand vor etwas mehr als einem Jahr als Eigeninitiative der Agentur.
Die Grundidee war, dass Emojis uns langsam zu kurz griffen. Wir wollten also ein ausdrucksstärkeres Mittel finden, eines mit mehr Persönlichkeit.
So entstand die Idee, eine Monsterfamilie zu erschaffen und jedem Monster eine Emotion zuzuordnen. Wir haben ein Benchmarking dazu gemacht, was Menschen üblicherweise in Stories teilen, und daraus eine Liste möglicher Kandidaten erstellt, die wir für den Anfang auf fünf reduziert haben.
Von dort aus begannen wir zu skizzieren und gemeinsam im Team die grafische Ausarbeitung der Monster zu validieren. Als wir die fünf Figuren hatten, machten wir dasselbe mit der Animation.
Es war ein kontinuierlicher Trial-and-Error-Prozess, vor allem aber ein riesiger Lernprozess in Sachen Character Animation. Und auf der technischeren Seite ging es darum, die optimalen Parameter zu finden, damit die GIFs auf Instagram bestmöglich aussehen.


Daniel: Überhaupt nicht, ich würde es sogar eher umgekehrt sehen.
Für mich entsteht Inspiration überall – genau dann, wenn man sie nicht erwartet.
Oft in ganz alltäglichen Situationen: beim Musikhören, beim Serien- oder Filmeschauen, in Ausstellungen oder sogar, wenn man mit Freunden etwas trinken geht.
Tatsächlich entstand &coolgifs aus dem Bedürfnis heraus, Emotionen in Instagram Stories besonders intensiv auszudrücken – in einem Umfeld, das für sehr viele Menschen längst Teil des Alltags ist.
Arbeit kann natürlich inspirieren. Für mich ist sie aber eher ein Training der Fähigkeiten, um Ideen umzusetzen und Probleme effizienter und schneller zu lösen.
Daniel: Vielen Dank! Ehrlich gesagt war das nur dank der Zusammenarbeit aller Teammitglieder möglich.
Was das Projekt betrifft, gefällt mir besonders, dass es aus Eigeninitiative der Agentur entstanden ist. Und weil es ein relativ neues Format in einem Umfeld ist, das sich über Nacht radikal verändern kann, betrachten wir es nicht als abgeschlossen. Im Gegenteil: Wir hoffen, die Monsterfamilie in Zukunft erweitern zu können.
Ich muss auch sagen, dass der Erfolg deutlich größer war, als wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben viele Leute gesehen, sogar Influencer, die sie benutzen. Ich ermuntere euch alle: Sucht in Instagram Stories nach „coolgifs“ und nutzt sie, wie ihr möchtet!


Daniel: Ganz klar: die Möglichkeit, jeden Tag etwas anderes zu erschaffen.
Daniel: Die unverständlichen Änderungen, die manche Kunden verlangen.
Daniel: Ehrlich gesagt optimistisch.
Wir sind so daran gewöhnt, ständig mit Bildern, Illustrationen und audiovisuellen Inhalten konfrontiert zu werden, dass es sehr schwierig ist, hervorzustechen.
Genau deshalb brauchen Marken andere Aktionen.
Es reicht nicht mehr, dass sie ästhetisch schön sind – sie müssen den Menschen einen Mehrwert bieten.
Hier hat die kreative Community die Gelegenheit, sich zu behaupten und den Wert unserer Arbeit sichtbar zu machen.


www.instagram.com/herraizsoto/
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