Vor Kurzem haben wir einen Beitrag veröffentlicht zum Thema Was kostet eine Website? Wenn du dich für die Kosten einer Website interessierst, solltest du dir unbedingt den vorherigen Artikel durchlesen. Hier nochmal der Link – schau wirklich rein! In diesem Beitrag haben wir konkrete Zahlen zu den Webseiten-Kosten genannt. Es ging um verschiedene Arten von Websites und die Preisspannen, mit denen man rechnen kann. Zur Erinnerung: Die Bandbreite reicht von einfachen Baukasten-Websites über Templates, Onepager, statische Seiten, Websites mit einfachem oder erweitertem Content-Management-System – von ganz simpel bis sehr komplex.
Auch wenn es schwierig ist, pauschal zu sagen, was eine Website kostet, möchten wir das Thema hier noch weiter vertiefen – für alle, die eine umfassende Orientierung suchen.
Zusätzlich zu den Punkten aus dem letzten Beitrag, den ich dir wirklich ans Herz lege, falls du ihn noch nicht gelesen hast (ja, ich bleibe hartnäckig), gibt es einen weiteren entscheidenden Faktor für die Webseiten-Kosten: die speziellen Funktionen, die du integrieren möchtest. Was meinen wir mit speziellen Funktionen? Zum Beispiel ein eigenes Nutzerverwaltungssystem, eine Online-Bezahlfunktion, ein erweitertes Formular und vieles mehr.
Wenn du überlegst, eine Website erstellen zu lassen, hilft dir dieser Beitrag dabei, einzuschätzen, ob du solche speziellen Funktionen wirklich benötigst – denn sie treiben den Preis einer Website deutlich nach oben.
Oft werden wir bei Webprojekten nach einem Nutzerregistrierungssystem gefragt. Genauso oft sind Kunden überrascht, wenn sie hören, was diese vermeintlich „einfache“ Funktion tatsächlich kostet. Denn ein Nutzerregistrierungssystem bringt meist erweiterte Anforderungen mit sich.
Beispielsweise könnten Nutzer Bilder hochladen und die Werke anderer User bewerten können.
Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt – und je umfangreicher die Anforderungen, desto höher die Webseiten-Kosten.
Mit einem geschützten Nutzerbereich meinen wir einen nicht-öffentlichen Bereich der Website, der nur bestimmten Nutzern zugänglich ist.
Hier könnten zum Beispiel Produktkataloge bereitgestellt werden, die nicht für alle Besucher sichtbar sein sollen. Ein weiteres Beispiel wäre ein Pressebereich, in dem Journalisten Zugriff auf Logos, hochauflösende Bilder und weiteres Pressematerial erhalten.
Auch dieser Punkt beeinflusst maßgeblich, was eine Website kostet – daher sollte man genau abwägen, ob ein solcher Bereich wirklich notwendig ist.
Wer eine erweiterte Suchfunktion mit Filtern, Kategorien und weiteren Optionen möchte, muss ebenfalls mit höheren Webseiten-Kosten rechnen. Je detaillierter die Anforderungen, desto aufwendiger wird die Umsetzung. Eine einfache Filterung nach Kategorien ist meist schnell umgesetzt. Komplizierter wird es, wenn Unterkategorien oder zusätzliche Filter wie Datumsangaben oder andere spezifische Felder hinzukommen. All das erhöht die Gesamtkosten der Website.
Hier sprechen wir nicht vom klassischen Kontaktformular, bei dem Name, E-Mail und Nachricht abgefragt werden. Gemeint sind deutlich umfangreichere Formulare, bei denen beispielsweise eine individuelle Antwort auf Basis der eingegebenen Daten generiert wird.
Das kann etwa ein Anmeldeformular für ein Event sein, bei dem zahlreiche persönliche Angaben gemacht werden.
Solche Formulare erfordern meist umfangreiche Prüfungen und Validierungen der Nutzereingaben.
Ein weiteres Beispiel: Ein Test, bei dem der Nutzer verschiedene Fragen beantwortet und am Ende eine Produktempfehlung erhält, die exakt zu seinen Antworten passt.
Wie bei allen anderen Funktionen gilt auch hier: Der Preis richtet sich nach dem Aufwand und der Komplexität – und kann die Webseiten-Kosten spürbar erhöhen.
Wie du dir sicher denken kannst, ermöglicht eine Online-Bezahlschnittstelle die Annahme von Zahlungen – etwa beim Kauf eines Produkts, eines Online-Kurses oder für die Teilnahme an einem kostenpflichtigen Event.
Dafür muss ein entsprechendes Bezahlsystem integriert werden – entweder individuell entwickelt oder über bestehende Anbieter wie Stripe, PayPal und Co.
Solche Funktionen verursachen in der Regel höhere Kosten, da hier sensible Daten verarbeitet werden und höchste Sorgfalt erforderlich ist. Alle Nutzereingaben müssen validiert werden, und es gilt, sämtliche Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen – Fehler können hier gravierende Folgen haben.
Mit der Anbindung von APIs oder externen Diensten ist gemeint, dass Daten von Drittanbietern in die Website eingebunden werden. Diese Daten werden meist in einem bestimmten Format – etwa als XML- oder JSON-Datei über einen REST-Service – bereitgestellt. Die Daten können dann über die jeweilige API verarbeitet werden, wofür die Dokumentation des Anbieters sorgfältig geprüft werden muss.
Das klingt kompliziert – daher ein Beispiel: Angenommen, du betreibst eine Immobilien-Website und listest alle Objekte aus deiner eigenen Datenbank. Solange du die Daten selbst pflegst, ist das kein Problem. Komplizierter wird es, wenn du zusätzlich Immobilien von einem externen Anbieter einbinden und diese vollständig synchronisieren möchtest. In diesem Fall muss der Dienstleister alle gewünschten Objekte via REST-Service (XML oder JSON) bereitstellen, damit sie korrekt in deine Datenbank übernommen werden können.
Die Kosten für solche Integrationen können stark variieren – je nachdem, wie komplex das externe System ist. Entscheidend ist auch, ob die API alle benötigten Funktionen bietet und gut dokumentiert ist. Je mehr individuelle Anpassungen nötig sind, desto mehr Entwicklungsaufwand – und desto höher der Preis der Website.
Auch die Anzahl der Sprachen beeinflusst die Kosten einer Website. Je mehr Sprachen integriert werden, desto höher der Preis. Dabei spielt auch der Gesamtumfang der Website eine Rolle: Je mehr Seiten und Inhalte, desto mehr muss übersetzt werden. Es macht einen Unterschied, ob vier Seiten und ein einfaches Formular übersetzt werden oder zwölf Seiten und drei komplexe Formulare.
Wie du siehst, können wir zwar keine festen Preise für einzelne Funktionen nennen, aber zumindest aufzeigen, welche Faktoren die Kosten einer Website maßgeblich beeinflussen, sobald der gewünschte Website-Typ feststeht.
Viele Kunden sind sich nicht bewusst, dass der Preis ihrer Website vor allem durch zusätzliche Funktionen stark ansteigt – auch wenn wir das bei der Angebotserstellung immer wieder erklären.
Deshalb lohnt es sich, folgende Fragen zu stellen:
Wenn die Funktionen wirklich notwendig sind, gibt es daran nichts zu rütteln – der Preis ist dann eben entsprechend. Falls nicht, kann es sinnvoll sein, die Umsetzung in Etappen zu planen. So lassen sich die Kosten aufteilen und du hast später die Möglichkeit, nach dem Launch der Basisversion zu entscheiden, ob sich die Investition in zusätzliche Features wirklich lohnt.
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