Diese Woche widmen wir unseren Beitrag der Privatsphäre. Wir geben ihr damit gewissermaßen den Rang einer eigenen Entität und betonen ihre Persönlichkeit und ihren Charakter. Genauer gesagt ist Privatsphäre keine einzelne Entität, sondern setzt sich aus ebenso vielen Personen und Einrichtungen zusammen, wie sie davon Gebrauch machen. Es gibt also so viele Arten von Privatsphäre wie Nutzerinnen und Nutzer.
Seit einiger Zeit wird einem Konzept immer mehr Bedeutung beigemessen, das zwar schon immer existiert hat, nun aber eine neue Dimension angenommen hat. Ich erinnere mich daran, wie meine Mutter in meiner Kindheit, in Zeiten von Kassetten und VHS-Videos, ständig Türen schloss und Vorhänge zuzog mit dem Satz: “Die sind solche Klatschtanten!!!” Gleichzeitig versuchte sie mir einzutrichtern, dass wir unsere Intimitäten nicht einfach anderen erzählen sollten.
Seitdem ist viel Zeit vergangen. Heute sind Fotofilme Speicherkarten gewichen. Wir lernen unsere Freunde nicht mehr im Park kennen, während wir Sonnenblumenkerne essen und von Angesicht zu Angesicht über unsere Dinge sprechen. All das wurde mehr oder weniger durch soziale Netzwerke verdrängt.
Und mit dem seit Jahren anhaltenden Eintauchen unserer Gesellschaft in ein riesiges Big Data und dem ständigen Bad, das unsere intimsten Informationen in sozialen Netzwerken nehmen, ist ganz natürlich erneut die Sorge um unsere Privatsphäre entstanden.
Diesen Faktor müssen wir sehr ernst nehmen, wenn wir persönliche Inhalte in irgendeinem sozialen Netzwerk teilen. Es geht nicht darum, zur misstrauischsten Person im Netz zu werden oder gar nichts mehr zu veröffentlichen. Wir müssen einfach das Medium kennen, seine Vor- und Nachteile. Denn, meine Damen und Herren: Information ist Macht, Wissen macht uns frei, und wir können Facebook ruhig nutzen, wenn wir kontrollieren, was wir veröffentlichen, was unsere Freunde sehen dürfen und was nicht. Wir können sogar Arbeitskollegen und unseren eigenen Chef als Freunde haben – vielleicht denkt er dann allerdings, unser Leben sei sehr langweilig, wenn er es nur anhand dessen beurteilt, was wir ihn sehen lassen. Eines ist aber klar: Das ist viel besser, als dass er weiß, dass wir jedes Wochenende, erschöpft vom Bürostress, in den dunkelsten Club gehen und uns dort einen unvorstellbaren Rausch antrinken.
Kehren wir aber zur Vernunft zurück und überlegen wir, in welchem Sinne Privatsphäre wichtig ist und wie man die Konzepte, aus denen sie besteht, am besten kategorisieren kann.
An erster Stelle steht das Recht, in Ruhe gelassen zu werden.
Dann müssen wir die Möglichkeit haben, den Zugriff anderer Menschen auf unsere persönlichen Informationen zu begrenzen.
Das Geheimnis: Wir müssen die Möglichkeit haben, Informationen vor anderen zu verbergen.
Wir müssen Kontrolle darüber besitzen, welche Nutzung andere von unseren Informationen machen können.
Die Zustände der Privatsphäre: Einsamkeit, Intimität, Anonymität und Zurückhaltung.
Privatsphäre als persönlicher und autonomer Bereich.
Privatsphäre als Voraussetzung für die eigene Identität und persönliches Wachstum.
Und schließlich die Intimität.
Über all diese Punkte gibt es eine gesellschaftliche Debatte, die sich bis heute weiterentwickelt – organisch, atmend im Rhythmus der Gesellschaft sowie des Fortschritts und der Immersion, die wir alle täglich in den sozialen Netzwerken erleben. Und natürlich sprechen wir auch hier im Webdesign-Studio über diese Themen, denken darüber nach und wenden unsere Schlussfolgerungen auf unsere Webdesigns an, um unseren Kunden in Barcelona und Umgebung den besten Service und Schutz zu bieten.
Denke sehr gut an diesen Beitrag, wenn du das nächste Mal veröffentlichen möchtest, wie viele Schweinerippchen und wie viele Bier du trinken kannst, bevor du hinter einen Busch musst.
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