5 Fehler, die sich kein Social Media Manager leisten darf.
Wie eine ansteckende Krankheit hat sich die Nutzung von sozialen Netzwerken in den letzten Jahren rasant verbreitet – fast wie die Pest im Mittelalter.
Aktuell nutzen rund 3 Milliarden Menschen irgendeine Form von digitalem Marketing oder Social Media. Eine unglaubliche Zahl, oder?
Das entspricht etwa 40 % der Weltbevölkerung, die online nach Produkten sucht oder versucht, etwas zu verkaufen.
Diesen riesigen kommerziellen Markt sollte man keinesfalls unterschätzen – er bietet enorme Chancen.
Die größten Märkte der Welt sind heute fast nur noch Legenden: der Große Basar von Istanbul, der Chatuchak-Markt in Bangkok oder der Khan el-Khalili in Kairo – riesige Handelszentren, in denen man sich leicht verirren konnte.
Ähnlich kann es uns im Internet ergehen: Das Angebot ist überwältigend, aggressiv und kaum zu überblicken.
Online gibt es keine Filter, keine Messlatte, keine Waage – vieles befindet sich noch im Entwicklungsstadium.
Wenn du in diesem Markt Fuß fassen willst, habe ich 5 Tipps für dich, mit denen du typische Fehler vermeidest und deine Arbeit nicht umsonst war.
Hier kommen sie – in Form der häufigsten Fehler:
Wie im echten Leben gilt auch im digitalen Marketing: Wer nur über sich selbst oder seine Marke spricht, verliert schnell das Interesse der anderen.
Keiner will die selbstverliebten Geschichten deines Schwagers hören.
SZENE
Ein heißer Sonntagnachmittag, Familienfeier aus nichtigen Gründen, Stimmen dringen aus dem Garten.
Durchs Fenster, zwischen den Vorhängen, beobachten wir eine ganz alltägliche – und doch erschreckende – Szene.
Zwei ältere Herren, zwei junge Frauen, zwei junge Männer – sie unterhalten sich.
Naja, eigentlich redet nur einer. Er spielt alle Rollen, beantwortet sich selbst, lässt niemanden zu Wort kommen. Es ist „DER SCHWAGER!“
Schwager: Schau mal, was ich mache! Schau, was ich habe! Schau, wie toll ich bin!
Die anderen: (Gedanken) NEIN! Warum frisst du nicht einfach deinen ganzen Mist selbst und explodierst, ohne anderen zu schaden?!

Natürlich sind wir im digitalen Markt, um unsere Marke zu verkaufen oder zu promoten und wollen im Rampenlicht stehen. Aber es bringt mehr, Teil der Community zu sein, als sich als Verkäufer auf ein Podest zu stellen.
Richte den Scheinwerfer nicht nur auf dich, sondern nutze ihn, um andere spannende Dinge zu beleuchten, die dich definieren oder auszeichnen – aber mit Fingerspitzengefühl.
Am Ende zählt nicht nur ein gutes Produkt, sondern auch das Vertrauen, das wir aufbauen.
Auch Gutes kann zu viel werden.
Ja, Hashtags und Trending Topics sind wichtig und bringen Vorteile – aber ein Übermaß führt schnell zum Overkill.
Deshalb essen wir auch nicht jeden Tag kiloweise Brownies. Irgendwann verliert alles seinen Reiz.
Setzt du Hashtags gezielt und dosiert ein, wirkt deine Marke professionell und bleibt online relevant.
Finger weg von jedem Trending Topic, das nichts mit deiner Marke zu tun hat – das wird schnell falsch verstanden.

Soziale Netzwerke sind voll von Hyänen, Hatern und Trollen!
Schon mal gesehen, wie Hyänen im Rudel jagen? Sie geben nicht auf, bis sie dich zerlegt oder dir dein Futter abgenommen haben.
Deshalb: Setze Hashtags und Trends mit Bedacht und Zurückhaltung ein.
Ein häufiger Fehler vieler Social Media Manager.
Im Eifer, den perfekten Content für ihre Zielgruppe zu erstellen, vergessen sie oft das Wichtigste: Was will die Community wirklich?
Content muss mehr leisten als nur zu gefallen – er muss begeistern. Dafür müssen wir genau wissen, was unsere Zielgruppe erwartet.

Überlege, ob dein Content für jedes soziale Netzwerk geeignet ist oder ob du ihn an die jeweilige Plattform anpassen solltest.
Manchmal lohnt es sich, speziell zugeschnittene Inhalte für verschiedene Netzwerke zu entwickeln.
Wenn wir das verinnerlichen und in unsere Arbeit integrieren, werden unsere Bemühungen deutlich erfolgreicher sein.
Vielleicht verkaufen wir Äpfel – aber wir sollten wissen, dass wir sie auf einer Bio-Messe anders präsentieren als in einer Supermarktkette.
Jeder Kanal hat seine eigenen Regeln. Unsere Kunden kennen sie – oft unbewusst.

Mit diesem Wissen können wir die Regeln nutzen oder gezielt brechen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Strategie ist komplex, aber wirkungsvoll.
Wie im Beispiel sollten wir genau wissen, welchen Kanal wir nutzen, wie er funktioniert, wer ihn nutzt und worauf es ankommt.
Ein weiterer häufiger Fehler: Zu glauben, die Arbeit als Social Media Manager sei mit der Veröffentlichung des Contents erledigt.
Heute gibt es unzählige Analysetools, mit denen wir unsere Inhalte auswerten können.

Es lohnt sich, diese Tools zu kennen und zu verstehen. Sie sparen viel unnötige Arbeit und helfen, die eigenen Maßnahmen gezielt zu optimieren.
Hat dir das geholfen? Perfekt!
Wir prüfen Ihre aktuelle digitale Situation. Wir kontaktieren Sie, um Ihren Kontext zu verstehen und gemeinsam zu beurteilen, welche Bereiche analysiert werden müssen. Anschließend bereiten wir ein Audit mit den wichtigsten Punkten und Empfehlungen vor.