Heute spreche ich über den berüchtigten Google Dance – allein der Name sorgt bei mir immer wieder für ein Schmunzeln.
Zuerst einmal klären wir, was der Google Dance NICHT ist:

Jetzt, wo das geklärt ist, fassen wir zusammen, was der Google Dance wirklich ist:
Der Google Dance bezeichnet die Phasen, in denen Google durch Änderungen an seinen Algorithmen die Suchergebnisse und Rankings spürbar durcheinanderwirbelt.
Für SEO-Profis bedeutet Google Dance oft Herzklopfen – im positiven wie im negativen Sinne.
Im Grunde gilt: Was der Google Dance gibt, kann er auch genauso schnell wieder nehmen.
Google nimmt etwa zehnmal im Jahr größere Anpassungen an seinen Algorithmen vor.
Diese Updates werden jedoch nicht immer auf einen Schlag ausgerollt – manchmal erfolgen sie schrittweise, werden teilweise zurückgenommen oder komplett umgesetzt.
Vielleicht hast du schon mal nach deinen Keywords gesucht und bist plötzlich auf einer ungewohnten Position gelandet. Nach ein paar Minuten suchst du erneut – und schon stehst du wieder ganz woanders.
Das liegt oft daran, dass Google gerade am Algorithmus schraubt – der Tanz beginnt (oder du bemerkst es zumindest in diesem Moment).

Angenommen, deine Website erlebt gerade starke Ranking-Schwankungen. Wie findest du heraus, ob das am Google Dance liegt?
Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass deine Rankings gerade „tanzen“:
Wenn die Rankings nach unten gehen, ist Panik oft die erste Reaktion. Steckt vielleicht doch mehr dahinter?
Ja, das ist möglich – aber nicht die Regel. Hier ein paar Hinweise, die auf eine Google-Penalty hindeuten könnten:
Treffen alle drei Punkte zu, solltest du genauer nachforschen.
Je länger eine Website eine Top-Position hält, desto stabiler ist sie dort. Neueinsteiger in den Top 5 sind dagegen deutlich anfälliger für Schwankungen.
Die Plätze 1 und 2 sind meist besonders hart umkämpft und schwer zu verdrängen, wenn sie lange gehalten werden.
Wenn deine Website also gerade erst in die oberen Ränge aufgestiegen ist, spürst du die Auswirkungen des Google Dance besonders stark.
Hier ein Video, das diesen Punkt ausführlich erklärt:
https://moz.com/blog/ranking-fluctuations
Neben den genannten Anzeichen gibt es Tools, die die Veränderungen in den SERPs branchenübergreifend messen.
Schau dir das mal an – mit diesen Tools kannst du die „Erdbeben“ in den Suchergebnissen live verfolgen. Achte darauf, die richtige Region auszuwählen.
https://es.semrush.com/sensor/
Egal, ob du glaubst, dass deine Website gerade mittanzt oder vielleicht sogar abgestraft wurde – das Wichtigste ist erst einmal:
Keine Panik! Warte ein paar Tage ab. Wenn deine Website schon länger gut rankt, kehrt sie meist wieder auf ihre Stammplätze zurück.
Ist deine Seite gerade erst aufgestiegen und fällt jetzt wieder ab, sieh es positiv: Solange der Trend insgesamt nach oben zeigt, ist das ein gutes Zeichen. Beim nächsten Anstieg geht’s vielleicht noch weiter nach oben.
Wir Menschen sind selten untätig – deshalb hier ein paar To-dos, um sicherzugehen, dass keine Abstrafung vorliegt und wie du sie beheben kannst:
Wenn alles passt, dann gilt:
Miss deine Rankings immer über ein bis zwei Wochen hinweg. Lass dich nicht verrückt machen, wenn du heute ganz oben und morgen auf Platz 8 bist. Entscheidend ist der Durchschnitt über mehrere Wochen.
Außerdem: Die Suchergebnisse können je nach IP-Adresse variieren. Es kann also sein, dass du deine Website auf Platz X siehst, während jemand anderes sie zwei Plätze höher oder tiefer findet – je nach Tag und Standort.
Mein Tipp: Nutze die Zeit produktiv! Optimiere weiter am SEO deiner Website, verbessere die User Experience, baue Backlinks durch Gastbeiträge auf oder stärke deine Social-Media-Präsenz. Oder schreib – wie ich – einen Blogartikel über den Google Dance.
Zum Abschluss noch ein ehrlicher Gedanke:
Klar, es nervt gewaltig, wenn die Rankings plötzlich abstürzen. Mir geht’s genauso. Aber wenn du plötzlich nach oben schießt, suchst du auch nicht panisch nach dem Grund – dann denkst du einfach: „Ich bin halt ein Genie.“ Stimmt’s?
Tatsächlich steckt hinter diesen Höhenflügen oft ebenfalls der berüchtigte Google Dance. Wenn wir uns also nicht beschweren, wenn’s nach oben geht, sollten wir auch nicht jammern, wenn’s mal runtergeht.
Das sage ich dir – und mir selbst.

#GodBlessGoogleDance #FuckGoogleDance
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