Ein professioneller Onlineshop bedeutet mehr als Produkte hochzuladen und eine Zahlungsart zu aktivieren. Das Budget hängt von Katalog, Plattform, Design, SEO, Zahlungen, Logistik, Integrationen, Sprachen und Wartung ab.
Ein einfacher Onlineshop beginnt oft bei 2.500–5.000 €. Ein professioneller WooCommerce- oder Shopify-Shop liegt meist zwischen 5.000 und 15.000 €. Individuelle, mehrsprachige oder ERP-verbundene Projekte können 20.000 € übersteigen.
| Typ | Preis | Einsatz |
|---|---|---|
| Basisshop | 2.500–5.000 € | Kleiner Katalog und einfache Funktionen. |
| Professioneller WooCommerce-Shop | 5.000–15.000 € | Katalog, Zahlungen, SEO und editierbare Verwaltung. |
| Fortgeschrittener E-Commerce | Ab 15.000 € | Integrationen, Mehrsprachigkeit, Automatisierung oder ERP. |
Der Preis steigt mit Produktanzahl, Varianten, Filtern, Integrationen, Zahlungsarten, Versandregeln, Inhalten, Fotografie, SEO, Performance und Wartung.
Ein professionelles Angebot sollte Architektur, Design, Entwicklung, Katalog, Zahlungen, Versand, Basis-SEO, Analytics, Schulung und Launch-Support enthalten.
Bei Code Barcelona betrachten wir E-Commerce als Business-System: verkaufsfähig, verwaltbar und skalierbar.
Der erste Fehler beim Vergleich von Onlineshop-Preisen ist, nur auf die Plattform zu schauen. WooCommerce, Shopify oder eine individuelle Entwicklung sind wichtig, erklären aber nicht das gesamte Budget. Die realen Kosten hängen vom kommerziellen Umfang ab: Anzahl der Produkte, Verkaufslogik, Varianten, Designniveau, anzubindende Systeme und benötigte Autonomie des Teams nach dem Launch.
Ein Shop mit zwanzig einfachen Produkten ist nicht vergleichbar mit einem Shop mit Hunderten von Artikeln, Größen, Farben, Filtern, Aktionen, Gutscheinen, Sprachen und ERP-Integration. Eigene Produkte, Dropshipping, Abonnements, digitale Produkte oder konfigurierbare Produkte haben jeweils andere Anforderungen.
| Umfang | Typischer Preis | Was meist enthalten ist |
|---|---|---|
| Einsteiger-Shop | 2.500–5.000 € | Einfaches Design, kleiner Katalog, Zahlung und Basisversand. |
| Professioneller Shop | 5.000–12.000 € | Individuelles Design, SEO-Struktur, Kategorien, Analytics und Schulung. |
| E-Commerce mit Integrationen | 12.000–25.000 € | ERP, CRM, Automatisierung, Mehrsprachigkeit, Logistik oder komplexer Katalog. |
| Individuelles E-Commerce-Projekt | Ab 25.000 € | Fortgeschrittene UX, eigene Funktionen, technische Architektur und Skalierbarkeit. |
Ein Onlineshop ist nicht rentabel, nur weil er online ist. Er muss Nutzer dabei unterstützen, das Produkt zu finden, den Wert zu verstehen, der Marke zu vertrauen und ohne Reibung zu kaufen. Dafür braucht es klare Kategorien, gute Produktseiten, nützliche Filter, starke Bilder, ausreichende Texte, schnelle Ladezeiten, einfachen Checkout und eine saubere interne Verwaltung.
Auch Akquise ist wichtig. Wenn der Shop ohne SEO, Kampagnen, E-Mail, Content oder Verkaufsstrategie startet, wird Design allein keine Wunder bewirken. Ein realistisches Budget sollte Raum für Launch, Messung und Verbesserungen nach dem Start lassen.
WooCommerce ist sinnvoll, wenn die Marke bereits mit WordPress arbeitet und Flexibilität, SEO, Content und Kontrolle braucht. Shopify ist interessant, wenn Geschwindigkeit, einfache Verwaltung und ein stark verkaufsorientiertes Ökosystem im Vordergrund stehen. Individuelle Entwicklung lohnt sich nur, wenn Standardplattformen zentrale Anforderungen nicht sauber lösen.
Es geht nicht darum, ein Tool aus Gewohnheit zu verteidigen, sondern die Lösung zu wählen, die zu Produkt, Team, Wachstum und Budget passt. Eine falsche Plattformentscheidung kann das Projekt über Jahre verteuern.
| Plattform | Vorteil | Risiko |
|---|---|---|
| WooCommerce | Flexibilität, SEO und Kontrolle in WordPress. | Benötigt Wartung und gute technische Konfiguration. |
| Shopify | Einfache Verwaltung und E-Commerce-Ökosystem. | Monatliche Kosten, Apps und weniger Kontrolle in einigen Bereichen. |
| Individuell | Volle Kontrolle und spezifische Funktionen. | Höhere Anfangskosten und technische Abhängigkeit. |
Viele Angebote wirken günstig, weil wichtige Teile fehlen. Später erscheinen sie als Extras: Produktimport, Steuern, Transaktionsmails, Filter, Gutscheine, Analytics, Pixel, Testkäufe, Weiterleitungen, Übersetzungen, Schulung oder Wartung. Ein professionelles Angebot sollte klar erklären, was enthalten ist und was nicht.
Außerdem muss geklärt werden, wer Texte schreibt, Fotos vorbereitet, Kategorien strukturiert und Versand, Rückgabe und rechtliche Bedingungen validiert. Ein Onlineshop ist ein Verkaufssystem, nicht nur eine Website mit Warenkorb.
E-Commerce-SEO muss in der Architektur geplant werden. Kategorien, Unterkategorien, Filter, Produktseiten, Canonicals, Breadcrumbs, strukturierte Daten und interne Verlinkung können einen enormen Unterschied machen. Wenn das erst am Ende passiert, müssen oft Teile des Shops neu gebaut werden.
Ein kleiner Shop kann mit einer soliden SEO-Basis starten. Ein Shop mit vielen Kategorien braucht eine klare Strategie: welche URLs ranken sollen, welche Filter indexiert werden, welche Inhalte Kategorien stärken und wie Produkte mit Ratgebern oder Blogposts verbunden werden.
Eine Produktseite muss Fragen beantworten, bevor sie entstehen: Was ist es, für wen ist es, welche Vorteile gibt es, welche Größen oder Varianten existieren, wie wird geliefert, wie funktionieren Rückgaben, welche Materialien werden verwendet, was unterscheidet das Produkt und warum sollte man hier kaufen. Leere Produktseiten oder kopierte Lieferantentexte helfen weder SEO noch Conversion.
Das Projekt wird teurer, wenn Produktseiten geschrieben, optimiert, fotografiert oder technisch organisiert werden müssen. Aber diese Arbeit kann entscheidend für bessere Verkäufe sein.
Der Checkout ist der Punkt, an dem viele Shops Umsatz verlieren. Lange Formulare, überraschende Kosten, fehlende Zahlungsmethoden, mobile Fehler oder unklare Informationen können Käufe stoppen. Deshalb sollte das Budget reale Testkäufe und sorgfältige Konfiguration enthalten.
Vertrauselemente, klare Bedingungen, sichtbare Rückgaberichtlinien, Transaktionsmails und bekannte Zahlungsmethoden können die Conversion verbessern, ohne große visuelle Änderungen.
Integrationen verändern das Budget stark. ERP, CRM, Rechnungsstellung, E-Mail-Marketing, Logistik, Marktplätze oder Lagerbestand können sehr nützlich sein, müssen aber mit klaren Prozessen, Verantwortlichkeiten und Grenzen definiert werden.
Vor jeder Integration sollte geprüft werden, ob es ein zuverlässiges Plugin, eine dokumentierte API, Einschränkungen, monatliche Kosten und technischen Support gibt. Nicht jede Integration ist einfach.
Ein Onlineshop braucht Wartung: Updates, Sicherheit, Backups, Plugin-Prüfung, Performance, Zwischenfälle, Katalogänderungen und kleine Verbesserungen. Bei WooCommerce ist das besonders wichtig.
Zusätzlich sollte Budget für Optimierung nach dem Launch eingeplant werden: Daten auswerten, Abbruchstellen finden, Kategorien verbessern, Texte anpassen und Checkout-Änderungen testen.
Vergleichen Sie nicht nur die Endsumme. Prüfen Sie Strategie, UX, Design, Entwicklung, SEO, Katalog, Zahlungen, Versand, rechtliche Grundlagen, Analytics, Schulung, Support und Wartung. Zwei Angebote über 5.000 € können völlig unterschiedliche Umfänge haben.
Der beste Shop ist nicht unbedingt der teuerste, sondern derjenige, der zur aktuellen Phase des Unternehmens passt und zukünftiges Wachstum nicht blockiert.
In einen Onlineshop zu investieren bedeutet, in einen Vertriebskanal zu investieren. Wenn das Projekt gut geplant ist, arbeiten Plattform, Design, Content, SEO und interne Verwaltung zusammen. Wenn nur der niedrigste Preis zählt, entsteht leicht ein Shop, der online ist, aber schwer verkauft, gepflegt oder skaliert werden kann.
Den Shop zu bauen ist das eine; ihn wachsen zu lassen ist etwas anderes. Das Anfangsbudget deckt Design, Entwicklung, Konfiguration und Launch ab. Danach müssen Akquise, Optimierung und Betrieb weitergeführt werden. Diese Phasen zu trennen hilft bei besseren Entscheidungen.
In vielen Projekten ist es sinnvoller, eine solide erste Version mit sauberer Architektur und Entwicklungsspielraum zu starten, als alles vor der Validierung der Verkäufe zu bauen. Diese erste Version darf aber nicht improvisiert sein: Katalog, Checkout, Basis-SEO, Tracking und interne Verwaltung müssen sauber gelöst sein.
Der Produktimport wirkt mechanisch, beeinflusst aber das Ergebnis stark. Titel, Kategorien, Attribute, Varianten, Bilder, Beschreibungen und technische Daten müssen organisiert sein. Wenn der Katalog schlecht importiert wird, werden Filter, SEO, Navigation, Lagerbestand und Analytics schwieriger.
Bei vielen Produkten sollte eine Importvorlage vorbereitet und zuerst eine Stichprobe geprüft werden. Pflichtfelder, Namensregeln und zukünftige Aktualisierungen sollten vorab definiert sein.
Versand kann einen Shop stark verkomplizieren. Nur in einem Land zu verkaufen ist anders als europaweit zu verkaufen, lokale Abholung, kostenlosen Versand, Gewichtstarife, Sonderzonen oder sperrige Produkte anzubieten. Jede Regel sollte vor dem Launch klar sein.
Auch Steuern, Rechnungen, Verkaufsbedingungen, Rückgaben, Datenschutz und Cookies müssen geprüft werden. Gutes Design ersetzt keine schwache operative oder rechtliche Basis.
Ohne Daten wird ein Shop blind verwaltet. Analytics, Conversions, Events, Pixel und Umsatztracking sollten eingerichtet sein. Nicht nur für Besuche, sondern um zu verstehen, wo Käufe verloren gehen, welche Kategorien funktionieren und welche Kanäle bessere Kunden bringen.
Nach dem Launch sollten Daten Verbesserungen steuern: Kategorien ändern, Produktseiten überarbeiten, Schritte reduzieren, Garantien hervorheben, Filter anpassen oder Ladezeit verbessern.
Der niedrigste Preis kann sinnvoll sein, wenn eine Idee mit wenig Risiko validiert werden soll. Er ist nicht sinnvoll, wenn der Shop eine seriöse Marke repräsentieren, einen wichtigen Katalog verwalten oder Hauptvertriebskanal werden soll.
Ein günstiger Shop wird teuer, wenn er SEO einschränkt, nicht skaliert, von schlecht konfigurierten Plugins abhängt, langsam lädt, mobil schlecht funktioniert oder bei ersten Verkäufen neu gebaut werden muss.
Wenn diese Punkte klar sind, kann das Angebot sinnvoll verglichen werden. Wenn nicht, tauchen während des Projekts wahrscheinlich Extras oder Grenzen auf.
Nicht jeder Onlineshop hat dasselbe Geschäftsmodell. Eine D2C-Marke muss Vertrauen aufbauen, Wert erklären und die Wahrnehmung kontrollieren. Ein Händler braucht Katalogstruktur, Filter, Lagerbestand und Vergleichbarkeit. Ein B2B-Shop benötigt eventuell kundenspezifische Preise, wiederkehrende Bestellungen oder privaten Zugang. Ein Abo-Shop muss Zahlungen, Verlängerungen und Kommunikation automatisieren.
Diese Szenarien verändern das Budget, weil sie Funktionen, Inhalte und interne Verwaltung verändern. Vor einem Angebot muss klar sein, wie verkauft wird, wer kauft, wie häufig gekauft wird und welchen Prozess das Team nach einer Bestellung durchläuft.
Eine Shop-Migration kann heikler sein als ein Neubau. URLs, Kategorien, Kunden, Bestellungen, Produkte, Bilder, SEO-Positionen und historische Daten müssen geschützt werden. Eine schlechte Migration kann Traffic, Verkäufe und Vertrauen kosten.
Der Preis hängt von alter Plattform, Datenqualität, Kataloggröße, Weiterleitungen, Plugin-Kompatibilität, Sprachen und Integrationen ab. Bei wichtigen Migrationen sollte vor dem Launch eine Testumgebung genutzt werden.
Mehrsprachig zu verkaufen bedeutet nicht nur, Texte zu übersetzen. Währung, Steuern, Versand, Terminologie, internationales SEO, hreflang, Kundensupport und kulturelle Anpassung müssen geprüft werden. Ein mehrsprachiger Katalog kann den Aufwand stark erhöhen, wenn er nicht sauber strukturiert ist.
Internationale Projekte sollten entscheiden, welche Kategorien oder Produkte vollständige Übersetzung verdienen, welche Märkte Priorität haben und wie Inhalte aktuell bleiben.
Nach dem Launch sollte der Shop mit konkreten Kennzahlen gemessen werden: Conversion-Rate, durchschnittlicher Bestellwert, Marge, Akquisekosten, Kampagnenrendite, Warenkorbrückgewinnung, organischer Traffic, Verkäufe nach Kategorie und Wiederkäufe.
Ohne diese KPIs ist schwer zu entscheiden, ob SEO, Kampagnen, Checkout-Optimierung, Fotografie, Content oder Kundenbindung wichtiger sind. Ein professioneller Onlineshop sollte Entscheidungen ermöglichen, nicht nur Produkte anzeigen.
Wenn das Projekt neu ist, starten Sie mit einer soliden und skalierbaren Basis. Wenn der Shop bereits existiert, prüfen Sie zuerst, was funktioniert und was Verkäufe bremst. Entscheiden Sie in beiden Fällen nicht nur nach Plattform oder Preis. Das richtige Budget verbindet Strategie, Umsetzung und Wartung in einem Shop, der heute verkaufen und morgen wachsen kann.
Ein wichtiger Teil des Budgets hängt vom Content ab. Viele Shops scheitern, weil der Katalog zwar existiert, aber nicht genug erklärt. Kategorieseiten haben schwache Texte, Produktseiten zeigen nur Merkmale und die Marke erklärt nicht, warum man hier und nicht anderswo kaufen sollte.
Shop-Content umfasst Kategorietexte, Produktbeschreibungen, Checkout-Microcopy, Transaktionsmails, rechtliche Seiten, FAQs, Kaufberater und SEO-Inhalte. Wenn all das neu erstellt werden muss, steigt das Budget, aber auch die Fähigkeit zu verkaufen und zu ranken.
Produktbilder können die Wahrnehmung eines Shops komplett verändern. Schlechte Fotos lassen ein Produkt weniger vertrauenswürdig wirken, selbst wenn es gut ist. Konsistente Fotografie, Detailbilder, Nutzungskontext und hochwertige Bilder reduzieren Zweifel und verbessern Conversion.
In manchen Branchen ist auch Video wichtig: Demonstrationen, Textur, reale Größe, Anwendung oder Vergleiche. Es braucht nicht immer eine große Produktion, aber visuelle Konsistenz und Urteilskraft.
Ein professioneller Shop sollte Aktionen ermöglichen, ohne Marge zu zerstören. Gutscheine, Bundles, Mengenrabatte, kostenloser Versand, verwandte Produkte und Cross-Selling können nützlich sein, brauchen aber kommerzielle Logik.
Rabatte ohne Strategie können Kunden daran gewöhnen, nur mit Aktion zu kaufen. Besser ist es, Verkaufsregeln und deren Darstellung auf Produktseite, Warenkorb und Checkout zu definieren.
Viele Verkäufe passieren nicht beim ersten Besuch. Deshalb können E-Mail-Marketing und Warenkorbrückgewinnung viel Wert bringen. E-Mail-Tool, Automationen, Willkommensstrecken, Post-Purchase-Mails und Abandoned-Cart-Flows können den Return des Shops erhöhen.
Das ist nicht immer im ersten Build enthalten, sollte aber geplant werden. Ein Shop ohne Nachkommunikation hängt zu stark von neuem Traffic ab.
Geschwindigkeit beeinflusst SEO, Nutzererlebnis und Conversion. Im E-Commerce ist das besonders sensibel wegen Bildern, Filtern, Skripten, Plugins, Zahlungsanbietern und Tracking. Wenn der Shop langsam ist, springen Nutzer ab und Kampagnen performen schlechter.
Geschwindigkeitsoptimierung betrifft Hosting, Bilder, Cache, Skripte, Datenbank, Plugins und Theme. Es geht nicht nur darum, einen Test zu bestehen, sondern zu verhindern, dass der Shop mit der Zeit schwerfällig wird.
Ein Onlineshop verarbeitet persönliche Daten, Bestellungen und Zahlungen. Sicherheit ist nicht optional. SSL, Updates, Backups, Benutzerrollen, zuverlässige Plugins, Formularschutz und Zugriffskontrolle gehören zu den realen Kosten.
Ein Sicherheitsvorfall kann Verkäufe, Reputation und Betrieb beeinträchtigen. Wartung sollte nicht als verzichtbares Extra gelten, sondern als Teil des Vertriebskanals.
Ein gutes E-Commerce-Projekt sollte Wachstum ermöglichen. Kategorien, neue Produkte, Sprachen, Kampagnen, Inhalte oder Integrationen hinzuzufügen, sollte keinen kompletten Neubau erfordern. Deshalb ist die anfängliche Architektur so wichtig.
Skalieren bedeutet nicht, vom ersten Tag an eine riesige Plattform zu bauen. Es bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die die Zukunft nicht blockieren: saubere Struktur, zuverlässige Plugins, organisierte Daten, flexibles Design und dokumentierte Prozesse.
Die passende Investition hängt von der Rolle des Shops im Geschäft ab. Ist er ein Nebenkanal oder eine erste Validierung, kann das Budget begrenzter sein. Wird er Hauptvertriebskanal, braucht er mehr Strategie, Design, Content, Messung und Support.
Die gute Frage ist nicht nur, was der Shop kostet, sondern was es kosten würde, wenn er nicht funktioniert: Kampagnen ohne Conversion, unauffindbare Produkte, Checkout-Verluste oder eine Plattform, die nicht wachsen kann.
Auch die Branche beeinflusst das Budget. Ein Fashion-Shop braucht Varianten, Größen, Farben, Größentabellen und saisonale Änderungen. Ein Food-Shop benötigt eventuell Chargen, Ablaufdaten, Allergene, Kühlversand oder Nährwertangaben. Ein B2B-Shop kann private Preise, Kundennachlässe, Schnellbestellungen oder interne Freigaben erfordern.
Bei Premiumprodukten hat visuelle Arbeit und Markenführung meist mehr Gewicht. Bei technischen Katalogen sind Datenordnung, Filter und Vergleichbarkeit entscheidend. Bei wiederkehrenden Produkten zählen Loyalität, Abo oder Wiederkauf. Jeder Fall verändert Prioritäten und damit das Budget.
Ein Onlineshop ist auch ein Markenerlebnis. Produkte und Preise reichen nicht. Design, Tonalität, Fotos, Produktseiten, E-Mails und Packaging sollten dieselbe Idee vermitteln. Wenn alles zusammenpasst, wirkt der Shop vertrauenswürdiger und das Produkt gewinnt wahrgenommenen Wert.
Wenn die Marke noch keine klare Identität hat, sollte sie vor oder während des E-Commerce-Projekts entwickelt werden. Sonst kann der Shop technisch korrekt, aber schwach differenziert sein.
Das Budget hängt auch davon ab, wer den Shop verwaltet. Wenn das interne Team Produkte erstellen, Texte ändern, Banner austauschen, Gutscheine verwalten und Bestellungen prüfen muss, braucht es eine klare Administration und Schulung. Ein leistungsfähiger Shop, der schwer zu bedienen ist, erzeugt Abhängigkeit.
Schulung ist kein Nebendetail. Sie reduziert Fehler, vermeidet ständige Supportanfragen und sorgt dafür, dass das Projekt bei kleinen Änderungen nicht stehen bleibt.
Die ersten Wochen nach Veröffentlichung sind wichtig. Reale Anpassungen tauchen auf: Zahlungsart, Versandregel, häufige Frage, Produkttext oder ein kleines Conversion-Problem. Deshalb ist Support nach dem Launch empfehlenswert.
Dieser Support kann technisch, aber auch strategisch sein: erste Daten prüfen, Reibungen erkennen und Verbesserungen priorisieren. Der Shop endet nicht am Launch-Tag; er beginnt an diesem Tag zu lernen.
Der Anfangspreis ist nicht der einzige Kostenpunkt. Hosting, Plugins, Zahlungsanbieter, Apps, Wartung, E-Mail-Marketing, SEO, Kampagnen, Fotografie, Verbesserungen und Support bilden die Gesamtkosten des E-Commerce-Kanals.
Ein sehr günstiges Angebot kann insgesamt teurer werden, wenn viele Extras nötig sind oder der Shop nicht wachsen kann. Ein vollständigeres Angebot wirkt anfangs höher, kann aber Risiken und Abhängigkeiten reduzieren.
Der Preis eines Onlineshops sollte danach bewertet werden, was er leisten muss. Wenn er nur existieren soll, kann der Preis niedrig sein. Wenn er verkaufen, ranken, Marke vermitteln, Prozesse integrieren und wachsen soll, braucht er eine ernsthaftere Investition.
Die beste Entscheidung ist ein Shop mit solider Basis, klaren Prioritäten und Entwicklungsspielraum. So zahlt man nicht zweimal für dasselbe Problem.
Wenn der Shop bereits existiert oder das Projekt groß ist, lohnt sich ein Audit vor einem festen Angebot. Ein Audit prüft Plattform, Performance, SEO, Katalog, Analytics, Checkout, Plugins, Inhalte und Abläufe. Ohne diese Prüfung kann ein Angebot zu optimistisch sein oder zu viele Annahmen enthalten.
Ein vorheriges Audit hilft auch, dringende Probleme von wünschenswerten Verbesserungen zu trennen. Nicht alles muss gleichzeitig umgesetzt werden. Entscheidend ist zu erkennen, was den größten Einfluss auf Verkäufe, Verwaltung und Wachstum hat.
Bei einem Onlineshop sollte nicht das gesamte Budget in die Entwicklung fließen. Auch Content, SEO, Analytics, Fotografie, Wartung und kontinuierliche Verbesserung brauchen Raum. Wenn alles im ersten Aufbau verbraucht wird, wird Optimierung später schwieriger.
Eine ausgewogene Verteilung funktioniert meist besser: solide technische Basis, konsistentes Design, gut aufgebauter Katalog und eine spätere Phase aus Daten und Verbesserungen. So wird der Shop zu einem lebendigen Kanal und nicht zu einem abgeschlossenen Projekt.
Ein gutes Angebot nennt nicht nur den Preis. Es erklärt, was umgesetzt wird, was ausgeschlossen ist, welche Entscheidungen getroffen wurden, welche Risiken bestehen und was vom Kunden benötigt wird. Es sollte außerdem Phasen, Ergebnisse, Support, Wartung und Erfolgskriterien nennen.
Wenn ein Angebot klar ist, lässt es sich viel leichter vergleichen. Wenn es unklar ist, kann der Preis attraktiv wirken, aber das Risiko ist meist versteckt.
Je klarer Produkt, Katalog, Zielgruppe, Märkte, Prozesse und technische Anforderungen sind, desto weniger Reibung entsteht im Projekt. Unklare Entscheidungen führen zu Schleifen, Änderungen und zusätzlichem Aufwand.
Strategie ist deshalb kein theoretischer Luxus. Sie spart Zeit, reduziert Fehlentscheidungen und sorgt dafür, dass Design und Entwicklung nicht in unterschiedliche Richtungen laufen.
Ein professioneller Onlineshop kostet häufig zwischen 2.500 € und 15.000 €. Fortgeschrittene oder ERP-verbundene Projekte können über 20.000 € liegen.
Kataloggröße, Varianten, Filter, Sprachen, Zahlungsarten, Logistik, Integrationen, SEO, Performance und Wartung.
Ja. WooCommerce bietet mehr Kontrolle in WordPress; Shopify vereinfacht Verwaltung, hat aber Abos, Apps und andere Grenzen.
Das hängt vom Angebot ab. Produkte, Varianten, Bilder, Texte und Kategorien müssen klar definiert sein.
Basis-SEO sollte enthalten sein: Architektur, Metadaten, URLs, Indexierung und Kategoriestruktur. Monatliches SEO ist meist separat.
Nicht immer. E-Commerce-Wartung wird meist monatlich für Sicherheit, Updates, Support und Verbesserungen angeboten.
Ein einfacher Shop kann 4–8 Wochen dauern. Integrationen, Sprachen oder große Kataloge verlängern die Dauer.
Nur wenn das Geschäftsmodell es verlangt. Viele Shops funktionieren sehr gut mit WooCommerce oder Shopify.
Design, Entwicklung, Katalog, Zahlungen, Versand, Basis-SEO, Analytics, Schulung und Launch-Support.
Vergleichen Sie Umfang, Erfahrung, Integrationen, Eigentum, Support und Wachstumsmöglichkeiten.
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